Endlich Ferien…

Am 17. Dezember war der erste Ferientag.                                                                                                                         Auf die Ferien habe ich mich ziemlich gefreut, da wir vom 23.12-02.01 die Green Turtle Lodge, direkt am Strand gelegen, gebucht haben und ich davor und danach viel reisen wollte.                                            Das Ende der Ferien ist auf den 12.01.2011 datiert.

Also hieß es für Gregor, ein neuer Freiwilliger, der zu uns gestoßen ist und mich, direkt am 17. um 05:00Uhr los in die Volta-Region. Dort gibt es einige National-Parks, ein Monkey-Sacntuary und den größten Wasserfall Westafrikas zu sehen. Im Süden sind außerdem noch einige Lagunen und weitere National-Parks zu besichtigen. Unser erstes Ziel hieß Nkwanta.                                                                    Nkwanta ist ein kleines Dorf, das im Norden der Volta-Region und direkt an einem National Park liegt. Dort sind wir um ca. 00:00Uhr eingetroffen und der Tro-Tro-Fahrer hat uns direkt vor dem Hotel raus gelassen. Aus dem Wagen ausgestiegen, habe ich einen Zitteranfall bekommen. Reden war in dem Moment kaum noch möglich. Ins Bett bin ich am Abend mit dicken Klamotten, die mich warm hielten, da mir total kalt war.                                                                                                                                                                    Am nächsten Morgen ging es mir nicht besser. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass ich so erschöpft von der ca. 18Std. Fahrt nach Nkwanta war. So hatte ich Kopfschmerzen und war müde und kaputt.              Am 18. sind wir dann früh zum National-Park.  Dort hingebracht hat uns ein Motorradfahrer.                         Im Hauptsitz vom Park angekommen, haben wir erst einmal unser Guesthouse bezogen. Danach hieß es für mich mit einem Ranger und Fieber, Essen vom Markt holen. Das Guesthouse war super ausgestattet. So hatten wir eine Art Wohnzimmer und eine Küche. Das alles hat uns ca. 7€ pro Person und Nacht gekostet. Am Abend bin ich dann früh ins Bett, da es mir immer schlechter ging.                                          Früh wach geworden bin ich am nächsten Morgen, mit 40°C Fieber. Da war mir klar, dass ich nicht nur erschöpft von der Fahrt war, sondern Malaria habe. Also hat mich ein Motorradfahrer zum Krankenhaus in Nkwanta gefahren. Leider konnte ich niemanden Bescheid sagen, da wir dort kein Handynetz hatten. Im Krankenhaus habe ich bis Mittwoch verweilt. Dort habe ich dann einige Tabletten und 8 Infusionen bekommen. Das Gebäude war, wie viele andere auch, ein wenig heruntergekommen und nicht ganz sauber. So waren Kakerlaken, Spinnen und Ameisen ständige Gäste am Bett. Das Personal hat sich trotzdem super um mich gekümmert und ich fühlte mich gut aufgehoben und erleichtert, als ich im Krankenhaus eintraf.

Am Mittwoch, den 22. ging es mir dann etwas besser, hatte allerdings immer noch 38°C Fieber. Gegen 11:00Uhr sind wir dann Richtung Accra. Natürlich hatte unser Tro-Tro von Nkwanta nach Ho-Hoe eine Panne, sodass wir ca. 45min. in der prallen Sonne standen.                     Von Ho-Hoe haben wir dann einen Kleinbus direkt nach Accra bekommen. Abends im Hotel angekommen hieß es dann nur noch schlafen.                                                                                                                   Am nächsten Morgen haben wir dann Fabian und Ruven dort angetroffen, die für einige Tage nach Accra gefahren sind. Mareike hat Verwandte in Ghana, so ist sie bis zum 25.12 dort geblieben.

Am Donnerstag sind wir dann los zur Green Turtle Lodge. Der Weg war wegen nicht ausgebauten Straßen ab Takoradi recht beschwerlich und langwierig. Spät am Abend sind wir dann angekommen. Nachdem wir dort noch etwas gegessen haben sind wir noch kurz an den Strand, bevor es ins Bett ging. Die nächsten Tage waren für mich nicht besonders aufregend. So lag ich die meiste Zeit im Bett und habe geschlafen. Auch Weihnachten lag ich den ganzen Tag über im Bett und habe Abends ein wenig gegessen, bevor es für mich wieder früh ins Bett ging.

Daher bin ich am Dienstag abgereist und zurück nach Kumasi gefahren. Dort bin ich ohne Probleme Abends gegen 21:00Uhr angekommen. Hier war ich dann bis Sonntag alleine und konnte mich gut regenerieren.

So dachte ich auch am Silvesterabend, dass es mir soweit besser ging, dass ich ein Bier trinken konnte. Deshalb war ich mit einem Lehrer von unsere Schule noch in einer Bar. Da die Ghanaer Silvester nur in der Kirche feiern, war ich schon gegen 22:30Uhr in meinem Zimmer und es ging mir wieder um einiges schlechter, sodass ich die Silvesternacht verschlafen habe.

Bis man von der Krankheit vollkommen regeneriert ist, dauert es bis zu 3 Wochen, demnach bin ich guter Dinge und hoffe, mir danach noch einmal ein paar Tage frei nehmen zu können, um doch noch einmal ein wenig mehr von Ghana sehen zu können.

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