Und noch einmal

Über die Feiertage, in der Green Turtle Lodge, als ich noch dort war, haben wir Patrick & Dominik kennengelernt.                                                                                                                                                                                 Die beiden 27- und 24. Jährigen arbeiten in Cape Coast für den Landes Sportbund Mittelrhein und bilden dort Sportlehrer aus und planen Sportveranstaltungen für Kinder bis zu 20 Jahre.                              Da Sie sich zum reisen 10 Tage frei genommen haben, waren die beiden auch in Kumasi. Am Samstag den 08.01 haben wir uns dann auf dem Markt mit denen getroffen, um Ihnen einiges zu zeigen und Abends in eine Bar zu gehen. Dort habe ich dann von denen erfahren, dass Sie Richtung Boabeng-Fiema ins Affen Reservat und Bui in den National-Park fahren und eine Route, die nah an Kumasi vorbei führt zurück nehmen. Zu sagen bleibt, dass sie ein Bulli vom Landes Sportbund, für das Projekt, gekauft bekommen haben, welches sie auch für reisen nutzen können.

Somit war es für mich klar die beiden auf der Reise zu begleiten, um mir den National-Park in der Trockenzeit noch einmal anzugucken. Da die Anderen beiden nichts dagegen hatten, sind wir am Sonntag morgen um ca. 10Uhr Richtung Monkey Sanctuary gestartet.                                                                 Als ich in das Auto eingestiegen bin, war es für mich ein total komisches Gefühl, da er total sauber war, eine Klimaanlage und sogar eine Fernbedienung für das Radio besaß.                                                                    Die Fahrt dauerte nicht lang, sodass wir gegen Mittag im Park waren. Das zweite mal, kurz nacheinander, im Park war für mich nichts besonderes, jedoch konnte ich diesmal sehen wie die Affen in das Dorf und in die Häuser gingen, um Futter zu klauen. Das war echt interessant, zumal die Einwohner das auch noch unterstützen und den Affen Futter reichten.                                                                                                                        Am frühen Abend des selben Tages sind wir nach Wenchi gefahren, wo wir uns ein Hotel genommen haben und von wo aus wir auch am nächsten Morgen nach Bui in den National-Park aufgebrochen sind. Am Montag, den 10. sind wir gegen 7:00 Uhr nach Bui gefahren. Im letzten Dorf, kurz vor dem Park, war der Tank dann fast leer. Aus dem Grund haben wir dort noch einmal Diesel gekauft. Das hieß, einen Jungen losgeschickt, der einen Kanister Diesel geholt hat. Durch eine abgeschnittene Flasche konnten wir es letztendlich in den Tank füllen. In Bui hat dann alles super geklappt und wir haben direkt einen Guide bekommen. Zum Fischer-Dorf, ca. 4km entfernt, konnten wir ebenfalls mit dem Auto fahren.    Dort angekommen sind wir dann mit den Kanufahrern zum Volta gelaufen. Das war ein kompletter Unterschied zum vorherigen mal. So war der Weg viel länger und wir mussten sogar einen Hang hinunter, da der Volta soweit ausgetrocknet war. Schon nach 20 Meter haben wir die ersten Nilpferdspuren sehen können. Mit dem Kanu hieß es dann nur noch 20 Minuten fahren, bis wir eine Gruppe von 6 Nilpferden, aus ca. 30-40 Meter Entfernung beobachten konnten.                                              Das war wirklich beeindruckend und in jeden Fall anders als im Zoo. Dort haben wir dann einige Minuten verweilt, bis wir zu einem Ufer gefahren sind. Vom Ufer aus sind wir noch einige Zeit durch den Wald gelaufen. Im Wald selbst konnten wir dann noch einige Vögel und ein Buschdorf sehen.           Danach sind wir dann mit den Kanus zurück zum Fischerdorf und von dort mit dem Auto zurück nach Wenchi gefahren. Den restlichen Tag haben wir mit Essen und Fußball gucken ausklingen lassen.            Am Dienstag haben wir uns dann noch zu einem Dorf, nahe Ejisu/Kumasi, aufgemacht. Dort anliegend ist ein Berg, welchen wir hoch gewandert sind. Der Berg ist dafür bekannt, dass Menschen dort hin pilgern, um einige Zeit dort oben zu leben und zu beten. Schon auf dem Weg hoch haben wir eine Gruppe Gläubiger getroffen, die ihr Gepäck, Traditionsgemäß auf dem Kopf getragen haben. Oben angekommen gab es einige beeindruckende Dinge zu sehen. So gab es dort 8 sogenannte Camps mit Hütten, in denen die Gläubigen wohnen. Das 3. Camp war das größte, dort gab es auch einen kleinen Stand, an dem alle möglichen Lebensmittel verkauft wurden. Von dem 3. Camp aus konnten wir auch die Aussicht genießen. Leider ist Trockenzeit, so ist die Luft durch die Sahara-winde trüb und die Aussicht nicht die Beste. Allerdings war sie gut genug um mich zu beeindrucken. Die Menschen bleiben von 3 Tagen bis zu einem Jahr dort oben, um im Busch in Gruppen zu beten. Nachdem wir dort Oben 2 Std. verbracht haben, sind wir Richtung Ejisu gefahren, wo die beiden mich abgesetzt haben und ich weiter Richtung Denchemuoso fahren konnte.                                                                                                                                                      So bin ich pünktlich zum Abendessen eingetroffen. Am selben Abend sind Albert, der Gründer der Schule und Maria, eine weitere Freiwillige aus Deutschland, die momentan ihre Doktorarbeit schreibt, eingetroffen.

Der Trip war für mich rundum Lohnenswert. Besonders den National-Park in Bui ein weiteres mal zu besuchen war einfach unfassbar, da der Unterschied von der Regen-und Trockenzeit deutlich zu sehen war. Zusätzlich waren die Fahrten einfach nicht so anstrengend, wie die im Tro-Tro und wir haben einige Interessante Gespräche, besonders auf dem Berg, mit den Ghanaern führen können.

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