Die letzten Tage in Ghana

Das letzte Wochenende in Denchemuoso haben wir mit einem kleinen Abschiedsessen verbracht.
Für den Abend am Samstag haben wir Lehrer und Freunde eingeladen.
Treffen war für 17:00Uhr terminiert, sodass wir pünktlich essen konnten und im Anschluss daran an dem wöchentlichen Unterhaltungsabend der Schüler teilnehmen konnten, der jeden Samstag um 19:00Uhr anfängt. Für diesen haben wir auch Boxen ausleihen wollen, aber dazu später mehr.
Der erste Gast traf um 17:20Uhr ein, während das Essen noch lange nicht fertig war. In den weiteren 40min. trafen auch der Rest der Gäste ein. Nachdem wir viel geredet und kurze Reden gehalten haben, war das Essen gegen 19:00Uhr auch fertig, sodass wir gute 1,5 Std. zu spät mit dem Essen anfangen konnten. Während dessen wurde auch weiter viel mit dem Mann, der die Boxen verleiht, am Telefon diskutiert.
Um ca. 20:30Uhr, als das Essen zu Ende war, fing es heftig an zu regnen. Regen in Ghana ist zu vergleichen mit heftigem Glatteis und Schneefall in Deutschland, denn dann geht nichts. Somit war der Unterhaltungsabend und die Boxen auch gelaufen. Zum Glück konnten wir unser Essen rechtzeitig beenden, denn durch den Regen, der auf das Wellblechdach prasselt, waren Unterhaltungen nicht mehr möglich.
Somit war das Essen gegen 21:00Uhr beendet. Auch wenn am Abend nichts mehr geklappt hat, war das Essen dennoch unterhaltsam und witzig.
Am nächsten Tag haben wir dann noch ein letztes mal eine große Fufu-Aktion gestartet. Mit einem Freund vom Basketball und einigen Schülern haben wir Fufu gestampft und Soße gekocht. Das war wirklich ein perfekter Ausklang für das letzte Wochenende.
Die letzten beiden richtigen Schultage waren dann auch schnell vorbei, so war schon Donnerstag.
Morgens in der Schule haben wir dann noch ein wenig Abschied gefeiert, ich habe Süßigkeiten ausgegeben und viel geredet.
Der Tag war dann auch schnell rum, denn es hieß noch einmal Wäsche waschen und packen.
Am Freitag morgen haben Mareike und ich uns dann noch einmal von allen verabschiedet, bevor es Richtung Accra zu den Verwandten von Mareike ging.
Denchemuoso zu verlassen war ein komisches Gefühl. Es fühlte sich nicht richtig nach Abschied an, sondern eher als würde man auf einen Trip fahren und nach kurzer Zeit wiederkommen.
Nach Accra haben wir dann einen etwas teuren Bus genommen, da wir unser ganzes Gepäck dabei hatten. Es war der gleiche den wir auch schon auf der ersten Fahrt von Accra nach Kumasi genommen haben und sehr komfortabel.
In Accra sind wir dann am Abend gegen 20:00uhr angekommen. Müde und kaputt hieß es für mich erst einmal das Haus bewundern, nachdem wir von dem Wachmann hereingelassen wurden.
Die Verwandten sind als Entwicklungshelfer vom GIZ aus in Ghana und leben in einem für mich erst ungewohnt großen Haus. Kurz nachdem wir angekommen sind und uns geduscht haben, kam auch schon die Pizza!
Es war ein Gefühl, als ich die Pizzaschachtel aufgemacht habe, das ich einfach nicht beschreiben kann. Nach 6 Monaten das erste mal wieder Käse. Am nächsten Morgen hieß es dann auch nach 6 Monaten das erste mal wieder Salami, Schwarzbrot und Milch. Ich denke die Tage hier werden mich auf Deutschland wieder einstimmen.
Die Tage bis zum nächsten Wochenende sind auch schnell vergangen. So haben wir uns Accra angeguckt, noch einige Besorgungen gemacht und ansonsten die Sonne am Pool genossen.
Am Freitag Abend kamen dann Ruven und Fabian nochmal über das Wochenende. So haben wir noch einmal viel reden können und am Samstag Abend wurde gegrillt!
Wir waren am Vormittag einkaufen, haben bis zum Nachmittag alles vorbereitet, sodass es am Abend erst einmal Fußball gucken hieß. Danach ging es ans grillen. Den späteren Abend haben wir dann in einer Bar ausklingen lassen. Am Sonntag Vormittag haben wir Ruven und Fabian dann an der Tro-Tro station verabschiedet. Auch hier kam es mir vor als würden wir uns schon bald wiedersehen, auch wenn es erstmal min. 5 Monate dauern wird bis das geschieht. Am Nachmittag haben wir uns dann mit Keke getroffen. Er hat uns unsere Reisepässe wiedergegeben und wir konnten uns auch von ihm verabschieden und bedanken.
Die letzten beiden Tage standen dann unter dem Motto Souvenirs kaufen und die Stunden zählen bis man alle wiedersieht.
So war es plötzlich auch schon Dienstag Abend. Nach dem Packen haben wir noch gut gegessen und wurden danach von den Verwandten zum Flughafen gebracht…

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